Escape Your Mind

27 August 2005

Uuuurlaub

Sofern man das so nennen kann. Bin jetzt eine Woche auf Jugendbetreuung im Pfälzer Wald. Bis Sonntag.

24 August 2005

Google Talk

Google startete heute mit Google Talk, seiner Alternative zu den gängigen Messaging-Clients und -Netzwerken wie ICQ, AIM oder MSN. Und weil Google Google ist, haben sie auch gleich eine VoIP Funktion eingebunden, damit sie auch auf diesem Segment das Internet beherrschen, und so vielleicht sogar Skype von ihrem Thron stürzen können. Natürlich ist der Dienst an GMail gekoppelt. Das heisst, dass man zwingend einen GMail Account benötigt, um auch Google Talk benutzen zu können. In Sachen Kundenbindung und Marketing genial, für den User eher so naja. Die Kommunikation erfolgt über eine, um die VoIP-Funktion erweiterte, Version des freien Jabber-Protokolls. Vorteilhaft deshalb, weil die Rechte der Inhalte die versendet werden, beim Autor bleiben, und nicht, wie bei ICQ, an die Verwalter des Netzwerks übertragen werden. Wirklich durchsetzen wird sich Programm meiner Meinung nach wohl erst, wenn es ermöglicht wird, zu anderen Netzen wie ICQ oder AIM zu connecten. Ich persönlich warte aber auf ein Miranda-Plugin für Google Talk, damit ich nicht zwei Clients nutzen muss. Denn von der Einstellungsvielfalt, hat Miranda klar die Nase vor. Noch...

23 August 2005

Yummy Mummys

Aha, neuerdings gibt es auch schon Organisationen, die die konservativen Werte der Frau in ein besseres Licht rücken wollen, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Und weil sich Hausfrau so altmodisch und lasch anhört, haben sich die Damen gleich einen neuen Begriff für ihre Tätigkeit ausgedacht, nämlich den der "Yummy Mummy". Unterstützt werden die Frauen auch vom TV. Beziehungsweise von Produzenten, die Geld scheffeln wollen. "Desperate Housewives" heisst die neue Kultserie aus den USA, die in Deutschland mittlerweile schon 3 Millionen Zuschauer hat. Ich frage mich wirklich, warum - offensichtlich - so viele Frauen immer einen "Anreiz" brauchen, um an sich zu glauben und zu dem zu stehen, was sie tun. Und wieso sollte der Ruf einer -neudeutsch- "Yummy Mummy" so schlecht sein, wie Marie-Theres Kroetz-Relin das ihren Leserinnen eintrichtern will? Sie verallgemeinert und schert alle über einen Kamm. Sie versucht etwas zu bekämpfen, das sie selbst schafft. Nämlich ein Minderwertikeitsgefühl. Ich sehe auch Parallelen zwischen "Desperate Housewives" und "Sex and the City" ... Plötzlich fingen alle Frauen an, wahnisnnig offen untereinander über Sex und Männer zu reden. Ich will nicht abstreiten, dass das mit Sicherheit viele von den Zuschauerinnen vorher schon getan haben, jedoch machte sich der Konsum dieser Serie im Verhalten durchaus bemerkbar. Liebe Frauen, wenn euch solche Organisationen und Serien helfen, selbstbewusster zu sein und an euch zu glauben, dann unterstützt/schaut sie und schiebt den Verantwortlichen die Kohle in den Hintern. Eine bessere Alternative wäre meiner Meinung nach einfach ein gesundes Selbstbewusstsein. Inspiriert vom Trendbüro-Newsletter.

22 August 2005

Muha, die Kiesbauer

Wie geil, prügelt sich mit der Polizei in Mallorca, und schläft jetzt nurnoch mit Licht, weil sie Angst vor der Dunkelheit hat. Es hätte kein Licht und keine Fenster in ihrer Zelle gegeben. Sie hat auch die wahnsinnige Zeitspanne von einer Nacht dort überbrücken müssen. NACHTS! Da ist es gewöhnlich dunkel. Weil man da schläft. Trotzdem kein Wunder also, dass Angstzustände für den Rest des Lebens quasi vorprogrammiert sind. Wieso finanziert man eigentlich nicht eine psychologische Behandlung auf Lebenszeit mit staatlichen Mitteln? Ich bin jedenfalls eher für einen kalten Entzug vom Luxus bei sämtlichen Prominenten. Naja, nicht sämtliche. Aber bei vielen wäre es von Nöten.

21 August 2005

Eindrücke aus Südfrankreich

Ich habe soeben einige Bilder aus Südfrankreich auf meinen Flickr-Account gestellt. Damit hier auch mal wieder ein paar Bildchen direkt auf dem Blog zu sehen sind, werde ich ein paar davon kommentieren. Wir haben insgesamt glaube ich drei solcher eindrucksvollen Sonnenuntergänge direkt am Atlantik erlebt. Und es ist wirklich der Wahnsinn, sobald man zehn Sekunden weg geschaut hat, ist die Sonne schon deutlich weiter hinter dem Horizont verschwunden. Ein einheimischer mit seinem Akkordeon. Matthieu war wirklich lustig, trank nur puren Wodka, den er über alles lobte. Er war allerdings wirklich nicht schlecht, man konnte ihn tatsächlich pur trinken. Sogar ohne Würgereiz. Flo, unser Zeltnachbar, und ich. Während viele deutschen Urlauber seltsam waren, waren fast alle Franzosen, die wir dort trafen, sehr freundlich und offen. Der Sänger der Reggae-Band "Roots Intention Crew". Ihre beworbene Homepage, geht leider irgendwie nicht. Als letztes hier noch ein Gruppenbild mit unseren Zeltnachbarn. V.l.n.r.: Ich, Alex, T., Flo, S.. Unten: B.. Wer mehr Bilder möchte, findet diese entweder - per Zufall - in dem Flickr-Badge am rechten Rand, oder direkt auf meinem Flickr-Account. Ich wünsche euch viel Spass.

19 August 2005

Ein Stöckchen mal wieder

Irgendwie mag ich sie ja, diese verflixten Stöckchen. 1. Letzte Zigarette: Gestern abend 2. Letzte Autofahrt: Gestern mittag 3. Letzter Kuss: Montag nacht 4. Letzter Weinkrampf: Keine Ahnung, lange her. Vielleicht 2 Jahre beim Tod meines Opas. 5. Letztes Buch: "Sakrileg" 6. Letzter Film: 21 Gramm 7. Letzte(s) benutzte Schimpfwo(e)rt(er): Depp 8. Letztes Getränk: Sprudel 9. Letztes Essen: Hamburger 10. Letzter Anruf: Gestern mittag, Biff 11. Letzte Sendung im TV: bestimmt schon 1,5 oder 2 Wochen her. Also keine Ahnung 12. Letzte Dusche: gestern abend 13. Letzte CD: Clueso - Text und Ton 14. Letzter gekaufter Gegenstand: Gaskocher 15. Letztes Mal aufgeregt wegen: Dem Missverständniss mit A. und A. 16. Letzte Enttäuschung: hm. Ich weiss es echt nicht. 17. Letzte Worte: "Moin" 18. Letzte sexuelle Phantasie: *pfeif* 19. Letzte merkwürdige Begegnung: Treffen mit diversen Leuten auf diversen Dünen in Südfrankreich. Einige waren wirklich komisch. 20. Letztes Mal amüsiert: über K. 21. Letztes Mal verliebt: zu lange her 22. Letztes Mal umarmt: Montag nacht. 23. Letztes Mal getanzt: Montag nacht. 24. Letztes Konzert: Roots Intention Crew in Südfrankreich 25. Letzte Website besucht: Miss middlemarch Stöckchen aufgesammelt bei Miss Middlemarch

18 August 2005

Wieder da

Guten Morgen liebe Leser, Heute morgen um kurz vor 6 sind wir erfolgreich wieder in Deutschland eingetrudelt. Der Urlaub war richtig, richtig geil. Vorab: Bis nach Biarritz haben wir es garnicht geschafft, letztenendes sind wir auf dem Campingplatz "Le Pin Sec", in der Nähe von L'Esparre gelandet. Der Urlaub war, nach anfänglicher Skepsis über den Campingplatz, richtig, richtig geil! Zwar verfügten die Stellplätze über keinen Stromanschluss,aber dafür waren die Vielzahl der Camper Jugendliche. Nach einigen Problemen, einen Platz zu finden, bauten wir in der sängenden Hitze Südfrankreichs unser Zelt auf. Am ersten Abend war dann gleich ein Raggae-Konzert in der Nähe vom Strand. Eine unbekannte, französische Band mit dem Name "Roots Intention Crew", aber sie waren wirklich gut, Stimmung war hervorragend. Die gleiche Band hatte in unseren 8 Tagen Anwesenheit 3 Konzerte auf dem Campingplatz, aber das Repertoire war ein wenige unterschiedlich. Neben diesen Raggae Konzerten waren auch noch zwei Jungle DJs vor Ort, die die Meute gerockt haben. Wirklich sehr sehr geil. Nach den Konzerten ging ein Großteil der Jugendlichen, und auch Erwachsenen (wir trafen sehr nette Franzosen im Alter von 30 - 40), in die Dünen am Strand, um Musik und Feuer zu machen und zu trinken. Im Bett landeten wir meist nicht vor 3 Uhr, was aber auch keiner von uns so genau sagen kann, da niemand eine Uhr hatte, und selbst wenn es so gewesen wäre, hätte uns wohl unser Erinnerungsvermögen im Stich gelassen. Wir haben einen Haufen lustiger, geiler, gediegener, aber auch seltsamer Leute kennengelernt, von denen wir auch einen Haufen Bilder haben, die ich selbstverständlich nachliefern werde. Das surfen hat, zumindest bei denen von uns, die genug Elan hatten, andauernd im 16-18°C kalten Wasser zu verweilen, um auf Wellen zu warten, erstaunlich gut geklappt, wobei T. die größten Fortschrittte gemacht hat. Ich bin überhaupt nicht in der Lage, die Geilheit dieses Urlaubs in Worte zu fassen, da mir vieles was wir erlebt haben, mit SIcherheit temporär entfallen ist. Aber ich hoffe, ich kann euch mit den Bildern, die bald kommen werden einen Einblick geben. Werden jetzt mal meinen restlichen Kram von B. abholen, und dann mal schauen, was heute Abend so los ist.

08 August 2005

Die Sonne ruft

S., B., T. und ich haben uns relativ spontan für einen Urlaub in Biarritz, Südfrankreich entschieden. Heute abend gehts los, seit vorgestern steht es fest. Ich muss jetzt noch packen, einkaufen, essen, Campingplätze anrufen und dann gegen Nachmittag/Abend losfahren. 15 Stunden Fahrt sind zwar hart, aber es lohnt sich mit Sicherheit, zumal ich nicht so weit fahren muss wie alle anderen. Ich armer Fahranfänger. Biarritz gilt, am Atlantik liegend, als Surferparadies, und auch wir werden unser Glück versuchen, die perfekte Welle zu erwischen. Ich bin zwar überzeugt, dass das weniger klappt, aber naja. Wie lange wir bleiben wissen wir noch nicht, ich hab allerdings auch nurnoch diese und die nächste Woche Urlaub. Ich wünsche euch allen viel Spass im regnerischen Deutschland im Herbst Sommer!

07 August 2005

21 Gramm

Ich bin komplett überflutet von der Story und den Informationen, die mir der Film 21 Gramm gerade geliefert hat. Ein Film, bei dem die zeitliche Abfolge der Ereignisse einfach, im Pulp Fiction-Style, durchgewüfelt wurde. Aber "21 Gramm" erzeugt wesentlich mehr Spannung und Verwirrung als sein Vorbild. Man kann sich erst ganz am Ende eine zeitliche Abfolge vorstellen. Eine wirklich unglaubliche Leistung des Drehbuchautors, genial umgesetzt von Naomi Watts, Sean Penn und Benicio del Torro. Es geht um einen Collegeprofessor der ein neues Herz braucht, verheiratet mit einer Unfruchtbaren Frau, um eine Mutter von zwei Kindern mit einem wieder erscheinenden Drogenproblem, und um einen Latino mit krimineller Vergangenheit, den die Religion auf den richtigen Weg führen soll. Ein tragischer Unfall führt diese drei Einzelschicksale zusammen. Mehr will ich nicht verraten. Sehbefehl!

04 August 2005

Nur ein Wort:

LOL

Malen

Was möchte uns der Künstler mit diesem Bild wohl sagen? Weniger Streichhölzer essen? Leicht entflammbar? Augen sind schöner ohne Pupillen? Tättowiert euch hässliche Dinge auf den Hals? Ich weiss es nicht. Was ich aber weiss, ist dass ich im nächsten Leben malen können will. Bitte, bitte lieber Gott, ich werde auch brav sein. Versprochen. Mehr gibts übrigens hier.

03 August 2005

Konzerttipp

Wollte nur noch kurz einen Tipp los werden: Am 28.09.2005 wird die "Hell on Earth Tour 2005" im Stuttgarter "Universum" Station machen. Ursprünglich war die Rockfabrik in Ludwigsburg das Ziel der Tour, wurde jedoch verlegt. Dort werden As I Lay Dying, Heaven Shall Burn, Evergreen Terrace, Agents Of Man, End Of Days und Neaera die Masse rocken. Was jedoch seltsam ist, ist dass bei Eventim und Schlaile keine Karten mehr verfügbar sind. Bezweifle aber, dass es ausverkauft ist. Der Kartenmangel liegt wahrscheinlich an der Verlegung nach Stuttgart. Hoffen wir es mal. Denn ich will dort auf jeden Fall hin.

Die Heuschrecken kommen

Hilfe! An die Waffen! Auf die Geschützstände! Die Heuschrecken kommen. Für manche mag eine Wunschvorstellung von einer nicht-kommerziellen Software-Szene platzen und sich das gesamte Weltbild verschieben, für andere und mich (sollte ich vielleicht meinen eigenen Blog verlinken, um die Hits hochzutreiben?) wiederrum mag es vielleicht ein logischer Schritt sein. Denn die Mozilla Foundation wird einen kommerziellen Ableger gründen. Zwei Begriffe, deren Benutzung in einem Zusammenhang bis vor Kurzem noch mit der Todesstrafe dem Hohn der Szene bestraft wurde. Kommt auf den Boden der Tatsachen zurück, liebe Open-Source-Menschen, wir leben nunmal in einer materialistischen Welt. Kaum setzt sich einmal ein Open-Source-Projekt auf dem Markt durch, wird es kommerzialisiert. Und zwar von denjenigen, die die Flagge der freien Software noch vor weniger Monaten in die Höhe gereckt haben.