Escape Your Mind

28 September 2005

Granufink

Is ja wirklich klasse, was die fortschreitende Pharmaindustrie so alles raushaut. Ein Mittelchen, das die Blase stärkt. Durchschlafen soll man damit können, sagt zumindest die Werbung. Was die viel naheliegendere Frage für mich ist, ist: Hilft das Zeugs auch bei massivem Bierkonsum? Die ständigen Toilettengänge sind wirklich nervig. Erfahrungsberichte bitte in die Comments.

Bin ich Deutschland?!

Verarscht! Ich werde mich hier nicht zu der Kampagne "Du Bist Deutschland" äußern wie 95% der deutschen Blogosphäre. Meiner Meinung nach geht das alles opportunistisch in Richtung Spreeblick. Und da ich kein Freund von Massen-Hypes bin (falls es jemand gemerkt hat: ich verlinke Quellen auch nicht in eckigen Klammern und nach dem Muster [via "URL"]), werde ich meine Meinung dazu nicht äußern. Und dreimal werde ich nicht darauf herumhacken. Nur um das mal klar zu stellen, hier.

27 September 2005

Bush ist toll

Und wie. Er hat nicht nur tolle, sich auf die Zukunft massiv auswirkende Entscheidungen getroffen, die tausende von Menschenleben gekostet hat. Nein, auch in Sachen Wahlbetrug ist er ein toller Hecht. Als ob das nicht an staatsmännischer Größe und Machtdemonstration reichen würde, brüstete der kleine Georgy in seiner Jugend auch mit seinen Trinkgewohnheiten. Irgendetwas musste er ja können, sonst sähe er ja so klein und mikrig aus neben seinem Vater, dem in der Zukunft mächtigsten Mann der Welt. So gab er nach seiner Zeit in der Nationalgarde folgendes zu Protokoll:

An einer Sache erinnere ich mich und da bin ich am meisten stolz drauf, das ist mein Trinken und Feiern. Those were the days my friends. Those were the good old days!
Auch dem Kokainkonsum soll der so fromme Christ nicht abgeneigt gewesen sein. Im Wahlkampf hatte er ganz schön gegen diese Gerüchte ankämpfen müssen. Wie auch immer, Georgy hat an seinem 40. Geburtstag das Trinken aufgegeben. Bis vor Kurzem, berichten diverse Quellen. Vor lauter Kummer und Mitgefühl für die Opfer der Hurricans "Rita" und "Katrina" und natürlich wegen den ganzen toten Soldaten im Irak. So wird also die Öffentlichkeitsscheu des Präsidenten in Krisenzeiten damit begründet, dass er sich auf seiner Ranch in dieser Zeit willenlos wegkippt. Bleibt nurnoch auf einen schweren Leberschaden zu hoffen. Na dann Prost, Mr. President.

Schon seltsam...

Beim allmorgendlichen Blick in meine Blog-Logs (hört sich toll an, hm? ;) ) bin ich auf einen seltsamen Eintrag gestoßen. Auch auf das Risiko hin, dass ich bei demjenigen Nutzer, falls er mich jemals wieder besuchen sollte, ein panisches "Auf-Das-X-Rechts-Oben"- geklicke hervorrufe, und das Blut von seinem Gemächt in das Gesicht strömen lasse, veröffentliche ich das hier und lasse euch und ihn wissen, dass es hier weißgott keine kostenlosen Analsexbilder gibt. Denn der Referrer, von dem derjenige hier auf die Seite gekommen ist, war die Lycos-Suche. Und zwar mit dem Suchbegriff "kostenloser Analsex Bilder". Wirklich löblich, dass die Lycos-Robots so häufig cachen, dass auch die Begriffe von relativ neuen Artikeln erfasst werden. Aber verarmten Anal-Fetischisten kann ich mit meinen Inhalten leider nicht dienen. Es sei denn ich sollte einmal meine Homosexuellen Neigungen entdecken, und einen Analsex-Blog gründen. Dann wäre ich der "Anal-Blogger" und würde das Schwulen-Netzwerk ownen! Aber davon bin ich ja zum Glück weit entfernt.

23 September 2005

Johnny live in Karlsruhe

So, das waren sie jetzt also, die so genannten „Alpha-Blogger“. Menschen wie du und Ich, um ehrlich zu sein. Sympathisch und lustig. Und um genauso nerdig zu sein, wie die Herren Don Alphonso und Johnny Haeusler, sitze ich jetzt also am Bahnhof und blogge. Live. Fast zumindest. Denn WLAN hat es hier noch keins, kann also erst daheim veröffentlichen. Nerdig deshalb, weil die zwei direkt vor Ort noch/schon gebloggt haben. Johnny mobil über sein Handy (Bild auf Spreeblick zu bewundern), Don Alphonso direkt nach seinem Vortrag mobil über seinen Laptop.
Die Vortragsthemen waren „Bloggen zwischen Beliebigkeit, Freiheit und der Dummheit der Neuen Medien Economy“ (Don) und „Weblogs in und als Unternehmen“ (Johnny, der für den PR-Blogger eingesprungen ist). Spreeblick-Johnnys Vortrag lief allerdings ebenso eher auf das (!) Blog im Allgemeinen hinaus, und auf eine Darstellung seines Verlages. Wirklich gelernt habe ich nichts, wie Wahlblog-Mensch schon in den Comments auf SB zum Besten gegeben hat. Da war von der „Demokratisierung der Medien“ die Rede. Von dem, dass die nachrückende Blogger-Generation dabei ist, sich wichtige Fähigkeiten in der heutigen Gesellschaft anzueignen: Diskutieren und Fehler eingestehen zum Beispiel. Nichts Neues wie gesagt, aber treffend und schön formuliert und in eine lockere Diskussionsrunde eingebunden. Und was war da noch? Ach ja genau, die bloggenden 14-jährigen Mädchen, die über erste Analsex-Erfahrungen schreiben. In diesem, wie auch in vielen anderen Punkten kann ich Don auch wirklich nur zustimmen: Es will wirklich keiner Lesen. Johnny lies sich gar dazu hinreissen, intime Details seiner Blogging-Gewohnheiten preiszugeben: „Ich schreibe ja auch öfters abends…wenn ich was getrunken habe.“ (Gelächter…). Naja, soll ja das Bewusstsein erweitern. Der paxos und ich waren übrigens die deutlich jüngsten Teilnehmer des Vortrags, umringt von Journalisten, Bloggern und Studenten. Alles in Allem ein schöner Nachmittag, den ich jederzeit gerne wiederholen würde. Für das Bild bedanke ich mich bei paxos, mein Handy kann nämlich nur noch schlechtere Bilder wie seins.

22 September 2005

Schon wieder ein Stöckchen

Dass ich sie irgendwie mag, dürfte ja mittlerweile bekannt sein. Dieses mal habe ich es in der Jazzlounge aufgesammelt. 1. Eine Sache die du heute tust, von der du mit 16 nie gedacht hättest dass du sie jemals tun würdest: Naja, um das zu sagen bin ich noch zu junge. Ändern wir einfach mal die 16 in eine 5, damals hätte ich nicht gedacht, jemals eine Gitarre in die Hand zu nehmen um ernsthaft zu spielen. Heute bin ich besessen davon. 2. Das letzte, was du gekauft hast, ohne dass es irgendeinen Sinn gehabt hätte: Ein Poster von 36 Crazyfists, das ich bis heute nicht aufgehängt habe. Teuer war es zwar nicht, aber in meinem Regal ist es alles andere als nützlich. 3. Einen Spitznamen von dir, den heute niemand mehr verwendet / kennt: Bis zur Abschlussfahrt nach Lloret hatte ich glaube ich gar keinen Spitznamen. Dort bekam ich dann gleich ein paar: Sir Lancelot, Sir Drink-A-Lot, Sir Dance-A-Lot und Lances 4. Ein großes Ziel in deinem Leben, das du noch erreichen willst: Berufliche Weiterbildung fällt mir da als erstes ein. Nach meine Ausbildung die Fachhochschulreife nachholen, um dann an der FH irgendetwas in Richtung Kommunikations- oder Multimediainformatik zu studieren. 5. Den größten Unsinn, den du als Kind gebaut hast: Ich war und bin brav ;) 6. Ein aus heutiger Sicht vielleicht peinliches Poster, das du in deinem Zimmer hängen hattest: Hiermit oute ich mich als Ex-Kelly-Family-Fan. Gehört einiges dazu, das hier zuzugeben, meint ihr nicht? Und schämen tu ich mich dafür auch. Aber "Nichts ist härter als die Wahrheit". 7. Dein größter “Medienauftritt” (Fernsehen, Zeitung, Radio etc.): Das war wohl zweifellos mein sensationeller Auftritt bei NBC GIGA. Im Rahmen der "Schulen ans Netz"-Aktion des "Technik-Senders" stattete uns die damalige Moderatorin... ach, wie hiess sie noch... Nina (?) einen Besuch ab. Das rührte daher, dass wir uns zu der Aktion beworben haben, mit der Begründung wir seien zu "professionell" aber zunächst abgelehnt worden sind. Auf weitere Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass wir unsere Seiten nicht selbst erstellt hätten, sondern professionelle Webdesigner. Der leitende Lehrer des Webteams, Herr H., reagierte mit einer Einladung, dass sie die Herren und Damen selbst davon überzeugen konnten, wie wir arbeiteten. Und so verbrachte ich einen Tag mit Reden über Webdesign, Informationsquellen und Inhalte. Wer sich über das miserable Design der Seite im Moment wundert, dem sei gesagt, dass Herr H. die Tätigkeiten im dortigen Webteam aufgegeben hat, und das Projekt jetzt ohne richtige Leitung dasteht. Als weiteren "Auftritt" hatte ich einen kleinen Artikel in einem HipHop-Magazin namens "Fabulous" über meine alte Homepage, die nicht mehr existiert. 8. Vereine in denen du als Kind Mitglied warst: Da wären der Fußballverein, der Angelverein, und der Basketballverein. Das dürfte es gewesen sein. 9. Dein aktueller Lieblingswitz: Ich kann mir Witze nie merken, daher bleibt diese Frage unbeantwortet. 10. Woher du die Person, von der du dieses Stöckchen bekommen hast, kennst: Beim surfen mal draufgestoßen, und seither sporadischer Leser.

Etwas Kultur

Etwas Kultur muss auch sein. Entstanden sind diese Kunstwerke in der Heinrich Hertz Schule in Karlsruhe, und zwar mit ungeheurem Arbeitsaufwand. Potentielle Käufer bitte in die Comments posten. Danke

Johnny...

Berufsschule ist toll. Zumindest teilweise. Sich berieseln lassen von - mehr oder minder sinnvollem - Wissen, oder auch einfach abschalten, um sich einer gemütlichen Runde Max Payne 2 oder Luxor zuzuwenden. Auch schön, wenn auch wenig nützlich im Sinne meiner Ausbildung. Wenig nützlich im Sinne meiner Ausbildung ist aber auch der "Unterricht", den manche Lehrer hier veranstalten: Das reicht von stupidem Abschreiben vom Beamer, wobei man jegliche Erklärung und Ergänzung vermisst, bis zum anspruchsvollen Unterricht eines gewissen Herrn C., der - aus seiner Sicht - darauß besteht, den Boden des Klassenzimmers oder seine Taschenschnalle zu studieren. Da ich aber ein ganz Böser bin und mich gegen sinlosen Unterricht gewaltlos wehre, werde ich morgen streiken und so frei sein, meine 2 Stunden Softwareentwicklung, die ich von 13:35 Uhr bis 15:10 habe, einfach mal dezent zu vernachlässigen. Nicht ohne Grund im Übrigen, denn ich werde dem Beitrag von Spreeblick-Johnny zum "Themenforum Weblogs" beiwohnen. Schön, dass so ein Themenforum auch mal in unseren Breiten stattfindet und nicht nur in Groß- und Medienstädten wie Hamburg und Berlin.

20 September 2005

"Die Welt steht still..."

No Input, No Output. So sieht das nun mal aus im Moment, nichts neues, nichts Intressantes im Moment. Hoffe, dass sich das ändert in den nächsten Tagen und Wochen.

12 September 2005

Internetfilter

Viel Spass bei der Zensur des Internets, Herr Beckstein. Du Vollidiot. Sorry für die lange Auszeit, ich werde mich bessern.