Escape Your Mind

23 September 2005

Johnny live in Karlsruhe

So, das waren sie jetzt also, die so genannten „Alpha-Blogger“. Menschen wie du und Ich, um ehrlich zu sein. Sympathisch und lustig. Und um genauso nerdig zu sein, wie die Herren Don Alphonso und Johnny Haeusler, sitze ich jetzt also am Bahnhof und blogge. Live. Fast zumindest. Denn WLAN hat es hier noch keins, kann also erst daheim veröffentlichen. Nerdig deshalb, weil die zwei direkt vor Ort noch/schon gebloggt haben. Johnny mobil über sein Handy (Bild auf Spreeblick zu bewundern), Don Alphonso direkt nach seinem Vortrag mobil über seinen Laptop.
Die Vortragsthemen waren „Bloggen zwischen Beliebigkeit, Freiheit und der Dummheit der Neuen Medien Economy“ (Don) und „Weblogs in und als Unternehmen“ (Johnny, der für den PR-Blogger eingesprungen ist). Spreeblick-Johnnys Vortrag lief allerdings ebenso eher auf das (!) Blog im Allgemeinen hinaus, und auf eine Darstellung seines Verlages. Wirklich gelernt habe ich nichts, wie Wahlblog-Mensch schon in den Comments auf SB zum Besten gegeben hat. Da war von der „Demokratisierung der Medien“ die Rede. Von dem, dass die nachrückende Blogger-Generation dabei ist, sich wichtige Fähigkeiten in der heutigen Gesellschaft anzueignen: Diskutieren und Fehler eingestehen zum Beispiel. Nichts Neues wie gesagt, aber treffend und schön formuliert und in eine lockere Diskussionsrunde eingebunden. Und was war da noch? Ach ja genau, die bloggenden 14-jährigen Mädchen, die über erste Analsex-Erfahrungen schreiben. In diesem, wie auch in vielen anderen Punkten kann ich Don auch wirklich nur zustimmen: Es will wirklich keiner Lesen. Johnny lies sich gar dazu hinreissen, intime Details seiner Blogging-Gewohnheiten preiszugeben: „Ich schreibe ja auch öfters abends…wenn ich was getrunken habe.“ (Gelächter…). Naja, soll ja das Bewusstsein erweitern. Der paxos und ich waren übrigens die deutlich jüngsten Teilnehmer des Vortrags, umringt von Journalisten, Bloggern und Studenten. Alles in Allem ein schöner Nachmittag, den ich jederzeit gerne wiederholen würde. Für das Bild bedanke ich mich bei paxos, mein Handy kann nämlich nur noch schlechtere Bilder wie seins.

1 Comments:

  • Und ich musste ja unbedingt Java machen. Es waren 2 sinnlose Stunden ca. 300 Meter Luftlinie vom ZKM entfernt und mir faellt nichts besseres ein als meinen voll beladenen Rucksack und mein Notebook in den 5. Stock zu schleppen um bei einer gewissen Lehrerin Java zu machen....

    Ich habs nicht anders verdient ....

    Naja Programmieren rockt halt und ich hab heute ausnahmsweise bei der was gelernt.

    By Blogger the-pf, at 9/24/2005 12:15:00 vorm.  

Kommentar veröffentlichen

<< Home